unsere_schule_test.jpg

Medienscouts zeigen Chancen und Gefahren des Internets auf

Medien sind allgegenwärtig und deren Nutzung selbstverständlich. Doch Medien eröffnen nicht nur Möglichkeiten, sondern können auch zu problematischen Formen der Nutzung führen: Cybermobbing, Gewaltvideos auf dem Handy, Einstellen von urheberrechtlich geschützten Fotos und Videos bei Youtube oder illegale Film- und Musikdownloads sind nur einige Beispiele. Fest steht: die Mediennutzung der Kinder und Jugendliche ist noch nie so groß und vielfältig gewesen wie heute. So betrifft das Thema „Neue Medien" natürlich auch die Schule.

medienscouts stickerDas Gymnasium zum Altenforst ist bestens vernetzt und die Schülerinnen haben durch den „GAT-Funk" Zugang zum Internet. Um auf die Gefahren des World-Wide-Webs vorbereitet zu sein, aber auch um die Chancen kreativ und selbstreflektiert zu nutzen, unterstützen ab sofort acht Medien-Scouts und zwei Medienberater die Kinder, Jugendlichen und Lehrer des GAT. Die Schüler Lara Schmitz, Melina Kyriazi, Marc Krüger, Philipp Mund, Zara Karaman, Lea Weidenbrück, Luka Stelter und Jessica Wlodasch sowie die Medienberater Esther Münz und Nico Lemmer sind nun erste Ansprechpartner bei Fragen rund ums Thema Medien am Gymnasium zum Altenforst „Die Ausbildung zum Medien-Scout war spannend. Wir haben wichtige Themen aus unserem Alltag aus ganz neuen Blickwinkeln kennengelernt und hinterfragen manches nun etwas kritischer", sagten Esther Münz und Nico Lemmer.

Die neuen Medienscouts des GAT

Die Landesanstalt für Medien NRW (LfM) und das Grimme-Institut vergaben die Ausbildung der Scouts an ausgewählte Schulen in Nordrhein-Westfalen. Ein Großteil des Programms im Rhein-Sieg-Kreis fand aufgrund der hervorragenden Ausstattung am Gymnasium zum Altenforst in Troisdorf statt. „Wie sicher ist mein Passwort?", „Was muss ich auf Facebook, Whatsapp und Co. beachten?" und „Wie schütze ich mich und andere vor Cybermobbing?" In verschiedenen Workshops zu Themen wie „Internet und Sicherheit", „Social Communities", „Computerspiele" und „Handy" wurden die Ur-Scouts ausgebildet, die später auch weitere Kinder und Jugendliche anlernen sollen. Dieser Ansatz der „Peer-Education" gilt als Erfolg versprechend: junge Menschen lernen lieber von Gleichaltrigen und die ausgebildeten Schüler können ihre Mitschüler auf Augenhöhe aufklären; immerhin nutzen sie ähnliche Medien und haben vergleichbare Präferenzen.

Durch die Ausbildung ist eine Vernetzung mit Schulen im Kreis und auf Landesebene in Bezug auf Mediennutzung möglich geworden. Spannende Themen und ein Angebot an Beratung im Bereich Internet, Social-Media und Co. sind nun Teil eines schulumfassenden Medienkonzepts des GAT geworden. Schüler, Eltern und Lehrer können bei Fragen oder Problemen unterstützt werden. Bei Projekten können die Scouts beratend mitwirken und Workshops zu verschiedenen Themen anbieten. Eine Übersicht zur Ausbildung und aktuellen Themen findet man unter www.medienscouts-nrw.de.